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 Betreff des Beitrags: Die Magie des Gebets
 Beitrag Verfasst: So Aug 05, 2007 13:41 
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Drache der Erde
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Gemeint sind nicht die Gebete die Zwiegespräche oder ähnliches sind.

Was 'Heilungsgebete' anbetrifft, haben inzwischen schulmedizinische Untersuchungen einen Effekt nachgewiesen (ich bin faul und hab zudem auch noch einiges anderes zu tun, wer interessiert ist, forsche doch mal nach diesen Studien). Es funktionieren aber auch 'Wunschgebete' oder Schadensgebete. Allerdings nicht bei jedem und auch nicht bei jedem zu allem. Und auch die, bei denen es funktioniert, können meist nicht wirklich erklären warum oder warum nicht, die gängige Erklärung ist nur ein Teilaspekt.

Energetisch geschieht folgendes bei einem Gebet:

- Energie wird bereitgestellt
- Das Anliegen wird in Worte, am besten noch in Bilder, geformt und ausgesprochen (und wenn es für sich, also stumm ist)
- Energie wird mit dem Bild hochgeschickt - an das eigene Höhere Selbst
- wenn das Gebet andere betrifft, wird es vom eigenem Höheren Selbst weitergereicht
- ein Kribbeln oder andere Sensationen am Kopf oder das Gefühl, zu 'strahlen' ist ein sehr positives Zeichen, es ist ein spürbarer, größerer Batzen Energie hochgegangen

Auch wenn zu Höheren Instanzen gebetet wird, der Weg ist immer über das eigene Höhere Selbst. Hochgeschickt ist wörtlich - das individuelle Höhere Selbst schwebt über jedem lebewesen (*g* in Schwerelosigkeit gilt immer noch: die Verbindung läuft übern Kopf ...).

Auf die Energiemenge geh ich gleich noch ein.

Erstmal die drei Hauptknackpunkte, wann es nicht funzt:

- Das Anliegen ist zu wirr oder zu wirr vorgebracht, oder es werden zu viele Dinge zusammengemixt

- die eigenen verinnerlichten Werte, egal ob sie einem bewußt sind oder nicht, oder das Gefühl, 'das ist die Sache' oder 'das ist die/der nicht wert' bzw. wenn es um einen selbst geht, auch eigene Schuldgefühle, lassen mensch die Energie zurückhalten, genauer, das untere Selbst

- steht Kraft gegen Kraft, entfaltet sich entweder ein Zusammenwirken (Kompromiß) oder das Stärkere setzt sich durch. Jemand z.B. mit extremen Schuldgefühlen gesundzubeten dürfte extrem schwierig bzw. unmöglich sein, erst müßten die Schuldgefühle behandelt werden. Dagegen jemand mit nicht bewußten Schuldgefühlen ist es einfach, krankzubeten ... solang das eigene Wertesystem der/des Betenden das zuläßt.

Aufgrund des 'der oder die ist das wert, aber ich nicht' Gefühls ist es oft so, beim Beten für andere Erfolg zu haben, aber nicht oder weniger für sich selbst. Nun, um Hilfe bitten, die eigenen Schuldgefühle aufzulösen oder in Heilsames zu verwandeln bringt da schonmal in - meist kleinen Schritten, eben wegen dem 'ich bin das nicht wert - weiter, indem sich Gelgenheiten bieten, Hilfe anzunehmen. Mit Hilfe von anderen lassen sich eigene Schuldgefühle nämlich besser auflösen, wenn das eigene 'innere Gericht' nämlich einem äußerem (und hoffentlich kompetenterem und gnädigerem ...) unterstellt wird. Eine Art Sühnespruch ist da hilfreich. Also z.B. indem was Gutes getan wird und/oder indem sich einer Reinigungshandlung unterzogen wird. Das kann sogar Wirkung zeigen, ohne, daß klar ist, wo eigentlich die Schuldgefühle herkamen, und doch ist es hilfreicher zu wissen, wie sie sich bilden, um entweder fürderhin sich so zu verhalten, daß sie sich nicht wieder bilden (also sich selber an die verinnerlichten Moral- oder Wertevorstellungen halten) oder die Grundlage ändern.

Zur Energiemenge:
Die Energiemenge wird oft eher nicht bewußt bereitgestellt, das läßt sich auch trainieren. Z.B. durch eine Vorstellung, so eins bis 10 Minuten lang von Tätigkeitenn wie Laufen. Und/oder bewußtes, tieferes Atmen. Je mehr Energie, die letztendlich aus der Nahrung stammt (aber nicht direkt, die Umwandlung im Körper ist schon wichtig, und da kommt es nicht drauf an, wieviel gegessen wird, sondern wie gut die enthaltene Energie genutzt wird). Witzigerweise hilft auch die Vorstellung, Energie aus der Umgebung zu sammeln, auch wenn sie letztendlich aus dem eigenem Körper stammt.

Was übrigens auf Dauer die Wirksamkeit von Gebeten erhöht, ist ab und an einfach so Energie, ohne ein Anliegen, hochzuschicken, z.B. durch ein Dankgebet.

So, und jetzt zu der Erklärung, von der ich den Eindruck habe, die gängiste zu sein, warum ein Gebet funktioniert oder eben nicht: mangelndes Gottvertrauen. Es stimmt insofern, daß beim erfolgreichem Gebet die Energie mit dem Bild (oder für musikalische: Musikstück *g*), das das Gewünschte ausdrückt, vertrauensvoll losgelassen wird 'nach oben'.

Ich hoffe, das hab ich verständlich ausgedrückt ;)

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Liebe unter Willen, Willen unter Liebe

Folgst du deiner inneren Führung nicht, verlierst du Energie und Macht.

Die Welt ist das, was du dir vorstellst - in dem du lebst, lernst du deine Vorstellungen kennen


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 Beitrag Verfasst: Mo Aug 06, 2007 13:27 
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*Lucynatorin*
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Beiträge: 193
Also für mich klingt das aber total nach einen (normalem) Zauber und gar nicht nach einem Gebet...

Zitat:
Was 'Heilungsgebete' anbetrifft, haben inzwischen schulmedizinische Untersuchungen einen Effekt nachgewiesen (...) Es funktionieren aber auch 'Wunschgebete' oder Schadensgebete. Allerdings nicht bei jedem und auch nicht bei jedem zu allem. Und auch die, bei denen es funktioniert, können meist nicht wirklich erklären warum oder warum nicht, die gängige Erklärung ist nur ein Teilaspekt.


Ich denke das ist ganz leicht zu erklären... Wusch-, Heilungs- und Schadensgebete (jn alles andere dieser Art) sind meines Erachtens nach Fürbitten. Sprich ich wende mich an meinen Gott und bitte ihn/sie mir meinen Wunsch/meine Bitte zu erfüllen. Ob dem letztendlich so ist hängt meiner Meinung nach davon ab- ob mein Gott der Meinung ist dass ich es "wert" bin, mein Wunsch angemessen ist und in seinen/ihren "Plan" passt.

Jemand der seinen Glauben in sein tägliches Leben einbindet, seinem Gott regelmäßig huldigt und außerdem eine sinn-/wertvolle Bitte hat (z.B. das Leiden eines geliebten Mneschen zu lindern) wird höhere Chancen haben dass das Gebet erhört und seine Fürbitte erfüllt wird, als jemand der lediglich von sich behauptet diesen oder jenen Gott zu haben- sich aber noch nie wirklich mit der Gottheit befasst und dem Glauben auseinadergesetzt hat und nur jetzt mal betet, da eine wichtige Examensprüfung ansteht...

Zitat:
Energie wird mit dem Bild hochgeschickt - an das eigene Höhere Selbst


Ach ja- erst ging nichts ohne schamanische Reise zum Krafttier und jetzt wird alles über das höhere Selbst geregelt... :D

Zitat:
Auch wenn zu Höheren Instanzen gebetet wird, der Weg ist immer über das eigene Höhere Selbst. Hochgeschickt ist wörtlich - das individuelle Höhere Selbst schwebt über jedem lebewesen (*g* in Schwerelosigkeit gilt immer noch: die Verbindung läuft übern Kopf ...).


Das setzt aber vorraus dass in meinen Paradigma das Höhere Selbst existiert. Und bis auf die Lichtarbeiter sind mir so spontan keine Glaubensrichtungen bekannt die schonmal das Höhere Selbst erwähnt haben...

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"Macht euch um mich keine Sorgen- ich bin bereits tot"


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 Beitrag Verfasst: Mo Aug 06, 2007 13:43 
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Goldener Stab
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:x man! wie das nervt wenn die eigenen Beiträge Spurlos verschwinden....*grumpf*.....


aber okay, versuchen wir zu rekapitulieren....

@chaotica
Zitat:
Gemeint sind nicht die Gebete die Zwiegespräche oder ähnliches sind.

Was sind denn Gebete sonst? Das Gebet definiert sich doch durch die Anrede einer transzendenten Wesenheit. Also da wo keine Kommunikation mit einem höheren Wesen auch kein Gebet.

Zitat:
- Energie wird bereitgestellt
- Das Anliegen wird in Worte, am besten noch in Bilder, geformt und ausgesprochen (und wenn es für sich, also stumm ist)
- Energie wird mit dem Bild hochgeschickt - an das eigene Höhere Selbst
- wenn das Gebet andere betrifft, wird es vom eigenem Höheren Selbst weitergereicht
- ein Kribbeln oder andere Sensationen am Kopf oder das Gefühl, zu 'strahlen' ist ein sehr positives Zeichen, es ist ein spürbarer, größerer Batzen Energie hochgegangen

Was du da beschreibst ist kein Gebet. Was du beschreibst ist Energiearbeit, ähnlich Reiki oder Geistigem Heilen.
Also ist es wieder per se n Zauber und damit im magischen Weltbild ansässig.
wie ich nun schon mehrfach vetglichen hab zeichnet sich das Magische Weltbild ja dadurch aus, das es eine Neutrale Kraft gibt die ICH kontroliere ...deine Energie die du schickst.

Im Sinne der Theurgie ist das Gebet aber nur die Anrufung einer höheren Macht, auf das diese Macht die Arbeit tuen möge , wenn ihr danach ist.

Ein Beispiel....meine Nachbarn machen nachts Krach und ich kann nicht schlafen.
Die Magische/Energiearbeitsvariante: Ich geh rüber , klingel und habe die Konfrontaion mit meinen Nachbarn. Wenn ich gut genug argumentiere oder überzeugend genug bin geben sie Ruhe
Die Gebetsvariante: Ich rufe die Polizei während ich noch nichtmal aus meinem Bett aufstehe. Die ommen, prüfen obs Ruhestörung ist, und wenn ja dann beenden sie diese.

Hier ist deutlich zu sehen, das das Endergebniss das gleiche ist, aber der Weg dahin ein Grundverschiedener. Deswegen kann man das nicht vergleichen.

Zitat:
Auch wenn zu Höheren Instanzen gebetet wird, der Weg ist immer über das eigene Höhere Selbst.

Das höhere Selbst ist ja noch eine recht junge Vorstellung, die erst im Zuge des New Age aufkam.
Was mach ich denn dann wenn ich einer Religion angehöre, die sowas nicht hat? Kann ich dann nicht beten?? Klingt mir ja recht seltsam.

Zitat:
Erstmal die drei Hauptknackpunkte, wann es nicht funzt:

Auch diese Punkte zeigen wieder, das das was du beschreibst n Zauber ist und kein Gebet.
Bei nem Zauber kommt es darauf an , den Geist möglichst rein udn auf das Ziel fokussiert zu halten, da es ja auch mein Geist ist,d er die Energie formt.
Ein Gebet kann ich noch so wirr vorbringen, wenn sowohl ich als auch mein Anliegen es wert sind, wird es funktionieren, da ja die höhere Instanz die Arbeit übernimmt.

Ich will damit in keinster weise die Magie schlecht machen, bin ja selber Okkultist...mir gehts nur darum das da ein Unterschied besteht und "Die Magie des Gebets" in meinen Augen ein Widerspruch in sich ist.

mfg

Harlequin

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 Beitrag Verfasst: Mo Aug 06, 2007 22:49 
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Mutter aller Drachen
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hi Liethus,

Zitat:
Ich denke das ist ganz leicht zu erklären... Wusch-, Heilungs- und Schadensgebete (jn alles andere dieser Art) sind meines Erachtens nach Fürbitten. Sprich ich wende mich an meinen Gott und bitte ihn/sie mir meinen Wunsch/meine Bitte zu erfüllen. Ob dem letztendlich so ist hängt meiner Meinung nach davon ab- ob mein Gott der Meinung ist dass ich es "wert" bin, mein Wunsch angemessen ist und in seinen/ihren "Plan" passt.


Ein Gebet ist für mich schon mehr als eine Fürbitte. Eine Fürbitte gebrauche ich, wenn überhaupt um was in eine bestimmte Richtung meistens wohlwollend bewegen zu wollen.

Ein Gebet ist etwas, mit dem ich meine innere Kraft mit der universellen Kraft gleichschalten möchte, um etwas ganz konkret zu bewirken, oder bei Wesen der Kraft auch zu bedanken.
Mir kommt es dabei auf die Wirksamkeit an und letztendlich der Gewißheit, dieser Kraft im Moment des Gebets die passende Form für diese Aufgabe gegeben zu haben.
Für viele ist gerade der Glaube dieses Gefäß, in das sie Kraft fließen lassen können.

Ein Gebet ist der Multiplikator, mit dem ich mein Anliegen mit dem Potential anderer koordinieren kann um letztendlich mehr Gewicht dafür zu erlangen. Die angerufene Wesenheit, kann der Bote oder der Schnittpunkt (Verteiler) dieses Potentials sein. Dafür braucht er selber genügend Masse, die großzügig weitervermittelt werden kann.

Das menschliche Bewußtsein findet sich in einem völlig formlosen Raum nicht zurecht.


....
Zitat:
und nur jetzt mal betet, da eine wichtige Examensprüfung ansteht...

war bei mir normal, da es bei dem was ich in der Regel gelernt hatte, die letzte Chance war und es hat relativ oft gewirkt. Meiner Ansicht haben die Not und die Angst die nötige Kraft in solche Gebete gelegt. *g*

Zitat:
Ach ja- erst ging nichts ohne schamanische Reise zum Krafttier und jetzt wird alles über das höhere Selbst geregelt...


Die schamanische Reise ist eine gute Möglichkeit, die Quelle der Kraft kennen zu lernen. Wenn man dabei den weiteren über den materiell gebundenen Körper hinausgehenden Schichten seiner selbst begegnet ist das doch eine feine Sache. Mir gefällt es zumindest.

Harlequin, die Serversoftware hatte sich aufgehängt, deshalb sind einige Posts verschwunden, auch ein paar von mir. Sorry.

Das Gebet ist die Kommunikation mit der eigenen und auch anderen spirituellen Formen (kann der Glaube innerhalb einer Religion sein, mein eigenes Weltbild) und der Glaube daran, dass diese Kommunikation wirksam ist. Eine geistige Form soll sich dadurch manifestieren oder aber auch der umgekehrte Weg ist möglich.

In England wurde schon vor geraumer Zeit der Versuch gemacht, dass zwei Patientengruppen mit vergleichbaren Krankheitsbildern ausgesucht wurden. Die Patienten wußten nichts davon. Dann wurde für die eine Gruppe regelmäßig für die Gesundheit gebetet. Ich glaube es war eine feste Studentengruppe (sie mußten dazu nicht mal gläubig sein) und die anderen nur medizinisch versorgt.
Die Patienten für die gebetet wurde, war einen deutlich besseren Heilerfolg zu verzeichnen.

Es waren keine okkulten Praktiken, die angewandt wurden, sondern ganz gängige Gebete.

Ist die Magie des Gebets vor diesem Hintergrund immer noch ein Widerspruch?

liebe Grüße
Chaotica

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 Beitrag Verfasst: Di Aug 07, 2007 12:46 
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Goldener Stab
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@Chaotica
Hm okay, bevor es eine lange aber sinnlose Diskusion wird mal ein paar Vermutungen.

Wenn ich das richtig herauslese, dann glaubst du nicht dartan das diese transzendente Wesenheit an die sich die Gebete richten (also Gott) eine eigenständige Endität ist, also ein wesen mit nem "Ich" Gefühl.
Du klingst so als wäre Gott für dich der Zusammenschluss der höheren Selbste der Menschen und damit maximal ein Egregor, wohl aber eher ne Metapher für die höheren Schichten des Selbstes.

lieg ich damit halbwegs richtig?

mfg


Harlequin

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 Beitrag Verfasst: Mi Aug 08, 2007 23:08 
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Mutter aller Drachen
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hm Harlequin jetzt was ich glaube kurz und bündig darzustellen, ist unmöglich.
Mit Sicherheit ist es keine höhere Instanz, die nach Belieben mit dem unsterblichen Teil meiner Seele umgehen kann. Ich glaube da eher an ein Ursache - Wirkung - Prinzip.
Wenn ich für mich Gott definiere, dann ist er in allem vorhanden, durchdringt alles.... und wir alle leben seinen Traum, jeder aber mit ziemlich freien Spielraum und eigener Kreativität.

"ich" Gefühl findet sich m.A. ebenfalls überall, manches wirkt von außen auf mich ein und bei manchem wirke ich nach außen. Das gilt für alles Lebendige. Mehrere "Ichs" die sich in einem bestimmten Punkt im Einklang befinden (eine gemeinsame Schnittmenge haben) bilden ein "Wir"

Ein Egregor ist eine Sache und kann durchaus auch eine Möglichkeit was zu bewirken sein. Sie macht aber nur Sinn, wenn ich ihn kontrollieren kann.

Ein Gebet ist für mich eine Angelegenheit, bei der ich glaube und zwar in dem Moment in dem ich bete, mich an eine vorhandene Wesenheit mit "Ich"-Gefühl zu wenden, die auch mit meiner menschlichen Existenz verknüpft ist, aber bewußtseinsmäßig über einen erweiterten Horizont verfügt. In diesem Moment ist es irrelevant, ob ich mir das ganze rational erklären kann. Ich setze da auf die Wirkung und habe das Vertrauen dass es Sinn macht, sonst kann ich das beten gleich bleiben lassen.

Das ist der Unterschied zu einem Ritual, das ich plane und das ich gezielt einsetze, mit dem Bewußtsein konkret auf magischem Wege damit was zu bewirken. Da steckt viel mehr Rationalität dahinter, wie beim beten. Es wird da auch jede Menge Glaube investiert doch ist der Absender der Wirkung der Mensch bzw. seine Gruppe, während beim Gebet, der eigene Einsatz als Sammelbestellung eingebracht wird und der Absender des Gesamtpackets nicht man selber oder die Gruppe ist, sondern derjenige der die Sammelbestellung auf den Weg bringt.

Grüße
Chaotica

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 Beitrag Verfasst: Do Aug 09, 2007 8:54 
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Goldener Stab
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Okay, das is doch mal gut zu wissen :wink:
In dem Moment bringt dann nämlich die Disskusion in meinen Augen wenig, da du einfach ein anderes Paradigma hast als ich.

Für mich hat das Schöpferwesen (sexuell neutral *g*) eine eigenständige Identität, wenn wir auch aus diesem Wesen hervorgegangen sind.

Deshalb wende ich mich, mit einem Gebet an eine Wesenheit die auch existiert wenn ich nicht bete. Und diese Wesenheit, nicht ich, wirkt den Effekt des Gebets.

Aber trotzdem interessant.

mfg


Harlequin

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 Beitrag Verfasst: Fr Aug 10, 2007 22:58 
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Drache der Erde
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@Liethus

Zitat:
Ach ja- erst ging nichts ohne schamanische Reise zum Krafttier


Wodurch hab ich diesen Eindruck erweckt? Ich dachte, ich hätte geschrieben, wär für einige sehr gut, aber längst nicht für alle notwendig, es ginge auch anders - falls keine schamanistische Berufung vorliegt, aber das ergibt sich dann ja.

Zitat:
und jetzt wird alles über das höhere Selbst geregelt...


und woraus liest du das? Hilf mir bitte mal auf die Sprünge, vielleicht hab ich mich ja unglücklich ausgedrückt ...

Zitat:
Jemand der seinen Glauben in sein tägliches Leben einbindet, seinem Gott regelmäßig huldigt und außerdem eine sinn-/wertvolle Bitte hat (z.B. das Leiden eines geliebten Mneschen zu lindern) wird höhere Chancen haben dass das Gebet erhört und seine Fürbitte erfüllt wird, als jemand der lediglich von sich behauptet diesen oder jenen Gott zu haben- sich aber noch nie wirklich mit der Gottheit befasst und dem Glauben auseinadergesetzt hat und nur jetzt mal betet, da eine wichtige Examensprüfung ansteht...


Das läßt sich auch anders rum erklären: es wirkt, weil Mensch sich für wert erachtet, durch Huldigung etc sich verdient hat ... da ich durchaus von der Existenz von übergeordneten Wesenheiten bzw. von feinstofflichen mit einem erweitertem Horizont, denk ich, daß bei dem sich-Wenden an ein solches durchaus beide Richtungen eine Rolle spielen. Statt als Wesenheit kann es auch als 'Kraft, symbolisiert durch eine Wesenheit' gefaßt werden.

Nach meiner bisherigen Erfahrung und auch die mancher anderer, die sich mit dem Thema mal tiefer befasst haben, ist der Hauptknackpunkt, wenn ein Gebet nicht funzt, meist das eigene Gefühl, es nicht wert zu sein.


@Harlequin

Zitat:
Das höhere Selbst ist ja noch eine recht junge Vorstellung, die erst im Zuge des New Age aufkam.


Hier in Europa, aber nicht allgemein. Lies mal den Max Freedom Long und wenn du ihm nicht glaubst, wandel auf seinen Spuren. Die Kenntnis davon ist jahrtausendealt. Nur halt nicht überall vorhanden bzw. zwischendurch verlorengegangen.

Individuelles Höheres Selbst ist durchaus mit den feinstofflichen Sinnen wahrnembar, allerdings sind sie feinstofflicher wie Chakren, also nicht so einfach, sie wahrzunehmen. Öffnen sich mal die Sinne in die Richtung, könnten dir die Augen übergehen ... ist aber schon sinnig, die nicht dauernd zu sehen, das wär schon was arg verwirrend, wenn es mehr als nur das eigene ist. Sie sind hörbar, spürbar, fühlbar, ruchbar ... willkürlich sehen kann ich auf der Ebene nicht, das ist halt ein paarmal einfach passiert (naja, ich hatte Fragen gestellt und Antwort erhalten ...). Fühlen geht schon eher, jedenfalls mein eigenes.

Gebet in dieser Form ist Energiearbeit, ganz richtig. Und doch ein Gebet, die Energie wird bereitgestellt, wenn auch meist unbewußt, und einer höheren Ebene überantwortet. Auch bei einem Zauber wird die Energie irgenwann losgelassen ... wie soll sie sonst zur Wirkung kommen? Dann unterliegt sie nicht mehr der Kontrolle, je nach den gesamten Umständen kommt sie zur Wirkung wie gewollt, oder abgewandelt (wenn Kräfte gegeneinanderstehen oder halt was anderes mit reinwirkt) oder gar nicht.

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 Beitrag Verfasst: Fr Aug 10, 2007 22:59 
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Drache der Erde
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@Liethus

Zitat:
Ach ja- erst ging nichts ohne schamanische Reise zum Krafttier


Wodurch hab ich diesen Eindruck erweckt? Ich dachte, ich hätte geschrieben, wär für einige sehr gut, aber längst nicht für alle notwendig, es ginge auch anders - falls keine schamanistische Berufung vorliegt, aber das ergibt sich dann ja.

Zitat:
und jetzt wird alles über das höhere Selbst geregelt...


und woraus liest du das? Hilf mir bitte mal auf die Sprünge, vielleicht hab ich mich ja unglücklich ausgedrückt ...

Zitat:
Jemand der seinen Glauben in sein tägliches Leben einbindet, seinem Gott regelmäßig huldigt und außerdem eine sinn-/wertvolle Bitte hat (z.B. das Leiden eines geliebten Mneschen zu lindern) wird höhere Chancen haben dass das Gebet erhört und seine Fürbitte erfüllt wird, als jemand der lediglich von sich behauptet diesen oder jenen Gott zu haben- sich aber noch nie wirklich mit der Gottheit befasst und dem Glauben auseinadergesetzt hat und nur jetzt mal betet, da eine wichtige Examensprüfung ansteht...


Das läßt sich auch anders rum erklären: es wirkt, weil Mensch sich für wert erachtet, durch Huldigung etc sich verdient hat ... da ich durchaus von der Existenz von übergeordneten Wesenheiten bzw. von feinstofflichen mit einem erweitertem Horizont, denk ich, daß bei dem sich-Wenden an ein solches durchaus beide Richtungen eine Rolle spielen. Statt als Wesenheit kann es auch als 'Kraft, symbolisiert durch eine Wesenheit' gefaßt werden.

Nach meiner bisherigen Erfahrung und auch die mancher anderer, die sich mit dem Thema mal tiefer befasst haben, ist der Hauptknackpunkt, wenn ein Gebet nicht funzt, meist das eigene Gefühl, es nicht wert zu sein.


@Harlequin

Zitat:
Das höhere Selbst ist ja noch eine recht junge Vorstellung, die erst im Zuge des New Age aufkam.


Hier in Europa, aber nicht allgemein. Lies mal den Max Freedom Long und wenn du ihm nicht glaubst, wandel auf seinen Spuren. Die Kenntnis davon ist jahrtausendealt. Nur halt nicht überall vorhanden bzw. zwischendurch verlorengegangen.

Individuelles Höheres Selbst ist durchaus mit den feinstofflichen Sinnen wahrnembar, allerdings sind sie feinstofflicher wie Chakren, also nicht so einfach, sie wahrzunehmen. Öffnen sich mal die Sinne in die Richtung, könnten dir die Augen übergehen ... ist aber schon sinnig, die nicht dauernd zu sehen, das wär schon was arg verwirrend, wenn es mehr als nur das eigene ist. Sie sind hörbar, spürbar, fühlbar, ruchbar ... willkürlich sehen kann ich auf der Ebene nicht, das ist halt ein paarmal einfach passiert (naja, ich hatte Fragen gestellt und Antwort erhalten ...). Fühlen geht schon eher, jedenfalls mein eigenes.

Gebet in dieser Form ist Energiearbeit, ganz richtig. Und doch ein Gebet, die Energie wird bereitgestellt, wenn auch meist unbewußt, und einer höheren Ebene überantwortet. Auch bei einem Zauber wird die Energie irgenwann losgelassen ... wie soll sie sonst zur Wirkung kommen? Dann unterliegt sie nicht mehr der Kontrolle, je nach den gesamten Umständen kommt sie zur Wirkung wie gewollt, oder abgewandelt (wenn Kräfte gegeneinanderstehen oder halt was anderes mit reinwirkt) oder gar nicht.

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 Beitrag Verfasst: Sa Aug 11, 2007 9:04 
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Goldener Stab
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Zitat:
Hier in Europa, aber nicht allgemein. Lies mal den Max Freedom Long und wenn du ihm nicht glaubst, wandel auf seinen Spuren. Die Kenntnis davon ist jahrtausendealt.


Long zu glauben ist ähnlich als würde man Murray die Jahrtausende Hexentradition in Europa abkaufen.
Ich bitte dich, er behauptet von sich n magisches System aus der Struktur der Hawaianischen Sprache entschlüsselt zu haben.
Davon abgesehen hat ihm nie jemand was beigebracht, er hat n Uraltes ziemlich inkorrektes Wörterbuch benutzt und nichtmal der Name Huna heißt im Urprung irgendwas magisches.
Klär mich drüber auf wie ich auf seinen Spuren wandeln sollte?
Wolltest du damit sagen das ich gucken soll wer sich nach ihm noch "jahrtausende alte Traditionen" ausgedacht hat?


*skeptische Grüße*

Harlequin

[edit] Wenn man sich die Konzepte von Aka, Mana, und die drei Selbste anschaut, dann ist das klassische westliche Magie dieser Zeit mit anderen Namen Aka=Akasha Chroniken/Astrallicht , Mana=Prana/Ki, und die Drei selbste sind Freuds, Es, Ich und Über-Ich. Alles Quellenmaterialien die Long zu der Zeit zur Verfügung hatte. :D Q E D

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 Beitrag Verfasst: Sa Aug 11, 2007 10:35 
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Drache der Erde
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Nein, selber überprüfen, inwieweit seine Behauptungen stimmen. Vielleicht auch mit anderen Methoden.

Nur, spielt das eine Rolle? - ich denk, ich hab mich von dir in eine Argumentationsfalle locken lassen. Spielt es eine Rolle, ob etwas jung oder alt ist, wenn es brauchbar ist oder Wirklichkeit stimmig beschreibt? Oder verzichtest du auf Feuer, nur weil mensch es schon vor langer Zeit entdeckt hat (oder umgekehrt -Feuer statt Gasheizung, nur weil die Gasheizung was modernes ist?) Auf i-net, was ja wirklich ziemlich neu ist, verzichtest du jedenfalls nicht.

Murray und Long in einen Topf zu werfen find ich schon was unfair - aber ist von der Sache her, ich mein, in Hinsicht auf Wirksamkeit oder Unwirksamtkeit von Gebeten, die auf Wirkung zielt, egal.

Hast du was von Long gelesen? Oder greifst du hier und da über das vom ihm verfaßte oder über ihn selbst auf?

Naja, abgesehn davon - nicht alles, was Long so erzählt, sag ich 'ja' zu. Einen Punkt hab ich in meinem thread zu den 'Höherem Selbst' erwähnt. Ich meine mich zu erinnern, er spekuliere über eine Art ursprüngliche Religion, ich fand das zwar schlüssig und interessant, aber müssig, dem irgendwie nachzugehen oder so was wie eine Art 'vorläufig-abschließende' Meinung zu bilden. Mich interessieren im Moment eher die Dinge, mit denen ich eher was praktisch anfangen kann.

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 Beitrag Verfasst: Sa Aug 11, 2007 12:25 
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Goldener Stab
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Registriert: Mi Feb 11, 2004 13:27
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Zitat:
Nein, selber überprüfen, inwieweit seine Behauptungen stimmen. Vielleicht auch mit anderen Methoden.

*g*....mit einer schamanischen Reise?...*grins*...*zu Liethus Post hochschiel*....ich weiß ich mach meinem Namen mal wieder alle Ehre :twisted:

Zitat:
Nur, spielt das eine Rolle? - ich denk, ich hab mich von dir in eine Argumentationsfalle locken lassen.

In diesem Fall gehts nicht darum ob es eine Rolle spielt.
Meine Urspungsaussage war, das das Konzept des höheren Selbstes ein junges ist und so ziemlich alle Religionen, die vor der "Neugeist Bewegung" existierten (und das sind fast alle) das nicht in ihrem Paradigma drinhaben. Und es von daher kein essentieller Bestandteil des Gebetes dieser Religionen sein kann.
Aber das Thema hatten wir ja schon in sofern geklärt , das du einfach n anderes Weltbild hast und unter beten was anderes verstehst als ich.

Zitat:
Spielt es eine Rolle, ob etwas jung oder alt ist, wenn es brauchbar ist oder Wirklichkeit stimmig beschreibt?

Natürlich spielt es keine Rolle. In vielen Fällen sind moderne Theorien sogar besser als alte. Ich finde es nur 1. nicht stimmig und 2. schlecht das man dauernd versucht Neuerfindungen den Stempel "Uralt" aufzudrücken um ihnen Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Zitat:
Murray und Long in einen Topf zu werfen find ich schon was unfair -

Wieso? Sie haben sich beide eine angeblich uralte Religion ausgedacht. Der einzige Unterschied ist das Murray an sich ne gute Wissenschaftlerin war.

Zitat:
Hast du was von Long gelesen?

Ich hab vor jahren mal was von King Ka edit: *dank ninas himweis hier noch das fehlende "hi" zwischenschieb...dangö* li gelesen und fand das damals schon gequirlten Mist, der nichts mit Magie zu tun hatte.
Long hab ich jetzt einfach mal gegoogelt.

Zitat:
Ich meine mich zu erinnern, er spekuliere über eine Art ursprüngliche Religion, ich fand das zwar schlüssig und interessant, aber müssig, dem irgendwie nachzugehen oder so was wie eine Art 'vorläufig-abschließende' Meinung zu bilden.

Dann find ich es bedenklich, dass du Sachen mit denen du dich gar nicht wirklich beschäftigt hast als Argumente benutzt.
Long wollte die Magischen Prkatiken der Hawaianer studieren. Die haben ihm aber mehr oder minder gesagt "Du bist weiß, also hau ab!". Also hat er mit einem Wörterbuch aus der hawaianischen Kolonialzeit angefangen das Konzept von deren Magie aus der hawaianischen Sprache zu "entschlüsseln".
Er präsentiert dann ein System das die Neugeist-Ideologie in hawaianischen Begriffen widerspiegelt und postuliert das dieses die hawaianischen Ausläufer einer altägyptischen Religion sind, die auch die indischen Yogis, Buddha und Christus beinhaltet.
Also im Endeffekt der heutige "Lichtarbeiter-alles-ist-Eins" Kram.


Harlequin :mrgreen:

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 Beitrag Verfasst: Sa Aug 11, 2007 14:09 
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Eibenstab
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Harlequin hat geschrieben:
Ich finde es nur 1. nicht stimmig und 2. schlecht das man dauernd versucht Neuerfindungen den Stempel "Uralt" aufzudrücken um ihnen Glaubwürdigkeit zu verleihen.

das ist etwas, was ich unbedingt unterschreiben möchte.
allerdings sollte man auch, wenn man schon kritik übt an derlei dingen, auch wirklich informiert sein, von wem man was gelesen hat, sonst wirkts genauso unglaubwürdig wie an haaren herbeigezerrte alte traditionen.

und das mein ich damit - siehe zitat
Zitat:
Ich hab vor jahren mal was von King Kali gelesen und fand das damals schon gequirlten Mist, der nichts mit Magie zu tun hatte.
Long hab ich jetzt einfach mal gegoogelt.


einen king kali mags vielleicht als ehemann von kali geben (wobei ich nicht glaube, das kali das goutieren würde *gg*) im bereich des huna allerdings eine völlig unbekannte person.
möglicherweise mag damit serge kahili king gemeint sein, der mittlerweile einer der verbreitesten autoren im bereich huna ist.
kings huna allerdings unterscheidet sich in manchen punkten von dem, was max freedom long darüber geschrieben hat.
ich meine mich zu erinnern, in einem interview auch gelesen zu haben, das king das selber sagt.
kann man aber auch selber feststellen, wenn man beide liest, um überhaupt eine grundlage zu haben, etwas zu kritisieren. weil dazu muß mans erst mal kennen, bin ich der meinung.

ansonsten kann man zu huna stehen wie man mag - für mich eh nicht wirklich schamanismus in der klassischen bedeutung - und im bereich der "wirkung von gebeten", wie in diesem thread lanciert, sicher genauso gut oder schlecht wie andere methoden.
für mich nix, deshalb fang ich im november dann lieber an mich mit tibetischem mantraheilen zu beschäftigen, was - imho - ja auch hier rein passen würde, hätte ich dazu schon hintergrundwissen.

mfg
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 Beitrag Verfasst: Do Aug 16, 2007 11:54 
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Eichenstab
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@Liethus:
Zitat:
Und bis auf die Lichtarbeiter sind mir so spontan keine Glaubensrichtungen bekannt die schonmal das Höhere Selbst erwähnt haben...


DAs stimmt nicht. Zum Beispiel bei den Kahuna spielt das Höhere Selbst eine entscheidende Rolle. Und deren Kultur und Glauben ist meines Wissens nach älter als das sogenannte Heidentum ...

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 Beitrag Verfasst: So Aug 19, 2007 18:07 
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Goldener Stab
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@kahena~wai

Zitat:
DAs stimmt nicht. Zum Beispiel bei den Kahuna spielt das Höhere Selbst eine entscheidende Rolle. Und deren Kultur und Glauben ist meines Wissens nach älter als das sogenannte Heidentum ...


Wie in den Posts ein paar über deinem erwähnt ist der Kahuna Kram ähnlich wie Wicca ne "neuerfundene alte Religion"


Harlequin

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 Beitrag Verfasst: Mo Aug 20, 2007 16:05 
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Eichenstab
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Zum einen ist das kein Kram und zum zweiten nicht erfunden. Max Freedom Long hat diese uralte "Religion" neu entdeckt.
Und nichts desto trotz - ob nun erfunden oder nicht - es ist ein Fakt, dass das Höhere Selbst auch woanders schon mal erwähnt wurde und eine Rolle spielt, was du ja bezweifelt hast.

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 Beitrag Verfasst: Mo Aug 20, 2007 19:58 
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Goldener Stab
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Zitat:
Zum einen ist das kein Kram und zum zweiten nicht erfunden. Max Freedom Long hat diese uralte "Religion" neu entdeckt.

Uh ja.....er hat, nachdem man ihm nichts beibringen wollte die Religion aus der Sprache entschlüsselt......ui... :wink:
Wenn jemand sich jetzt ein Finnisch Wörterbuch nehmen würde und behaupten das er daraus das Asatru entschlüsselt hat würden ihn jeder auslachen, aber beim hawaianischen soll mans glauben?????
Zitat:
Und nichts desto trotz - ob nun erfunden oder nicht - es ist ein Fakt, dass das Höhere Selbst auch woanders schon mal erwähnt wurde und eine Rolle spielt, was du ja bezweifelt hast.

Wo denn? Bewiesenermaßen entstammt die Huna Religion nach Long , der selben geistigen Strömung die auch die Lichtarbeiter hervorgebracht hat.
Kannst du mir denn irgendeine wirklich alte Religion nennen die den Glauben an das höhere Selbst beinhaltet?

Harlequin

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 Beitrag Verfasst: Mo Aug 20, 2007 20:20 
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Mutter aller Drachen
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Harlequin, gehen bei dir die Ägypter als sehr alte Kultur und Religion durch?

Dann hätte ich hier diesen Link:

http://hexenbrett.hexentanz.net/phpBB2/viewtopic.php?t=8211

Grüße
Chaotica

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 Beitrag Verfasst: Mo Aug 20, 2007 21:14 
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jap die Ägypter gehen für mich als solche durch.

Nur sehe ich nicht wo sich in der Ägyptischen Vorstellung das höhere Selbst wie bei den Lichtarbeitern oder die Dreiteilung der Seele finden lassen.

Ich sehe da in dem jeweiligen Individuum maximal ne Zweiteilung.

Das Ka ist das was die Asiaten als Chi bezeichnen, das ist das was jedes Ding, das lebt in sich trägt, sei es Mensch, Tier oder Grashalm

Das Ba ist das was man sich so unter der Seele vorstellt, das ist der Träger des Bewußtseins, das eben den Mensch vom Grashalm unterscheidet (nach den Ägyptern). Der Grashalm hat zwar Lebensenergie aber kein Bewußtsein.

Das Akh ist ja laut deinem Link kein integraler Bestandteil der Seele, sondern bildet sich erst nach dem Tod wenn sich Seele und Lebensenergie vereinen.

Wenn du das Akh mit dem höheren Selbst gleichsetzt, würde das bedeuten das wir erst eins bekommen wenn wir tot sind.
:wink: Das Würde es aber echt schwer machen zu Lebzeiten zu ihm zu beten... :wink:

Harlequin

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 Beitrag Verfasst: Mo Aug 20, 2007 21:29 
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Mutter aller Drachen
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*lol* ich setze das Akh nicht mit einem höheren Selbst gleich, das erst nach dem Tod vorhanden ist. So wie ich es sehe, ist es die geistige Manifestation von Ba und Ka im nicht materiellen Bereich. So wie es scheint, hatten die Ägyter jetzt nicht den Glauben an Reinkarnationen wie z.B. die Tibeter.

Bei der ägyptischen Variante, die ich beschrieben habe, bildet sich das Akh allerdings nach dem Tode, wenn es Ba und Ka gelingt sich im Jenseits zu vereinigen. Es ist das individuelle Bewußtsein, das erhalten bleibt und nicht wieder in den Urozean zurückgeworfen wird.

Tatsächlich so ähnlich wie bei den Heiligen *g* die werden es auch erst nach dem Tod und bekommen da einen neuen himmlischen Arbeitsplatz, so wie der hl Florian der Schutzpatron der Feuerwehrleute ist und St. Nepomuk auf Brücken aufpassen soll.

Grüße
Chaotica

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 Beitrag Verfasst: Mo Aug 20, 2007 21:41 
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Goldener Stab
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okay.....dann muß ich ehrlich gestehen das ich nicht den geringsten Plan hab worauf du mit dem Verweis auf die Ägypter hinauswillst in hinsicht auf die Existenz eines höheren Selbstes bei alten Religionen.


ich bin jetzt grad ehrlich verwirrt


mfg


Harlequin

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 Beitrag Verfasst: Mo Aug 20, 2007 23:41 
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Mutter aller Drachen
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Ich wollte damit sagen, dass schon in alten Kulturen der Glaube an ein höheres Selbst dagewesen sein konnte. Das wolltest du doch wissen, so wie ich dich verstanden habe. Nun selber verwirrt bin.

Es muß nicht unbedingt eine Neuerfindung der Gegenwart sein. Nur muß und kann man nicht, das was damals geglaubt wurde 1 zu 1 übernehmen, weil eben der dazugehörige Zeitgeist fehlt. Ergo sieht man das alles aus der jeweils aktuellen Perspektive der geltenden geistigen Strömungen.

Vergiß nicht, dass die Anthroposophie ohne die spirituelle geistige Bewegung ihrer Zeit nicht möglich gewesen wäre und sich sogar als Modell ziemlich gut durchgesetzt hat, unabhängig davon, ob sie gefällt oder nicht. Sie beinhaltet viel platonisches Gedankengut, es sieht fast so aus, als ob Steiner ziemlich von Platon und Goethe gemopst hat.
Warum soll jemand nicht auf die Idee kommen, hawaiianisches Gedankengut mit dem seinen zu einem Konzept entwickeln? Man kann es sich anschauen, glauben muß man es jedoch nicht.

Grüße
Chaotica

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 Beitrag Verfasst: Di Aug 21, 2007 8:42 
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Goldener Stab
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Zitat:
ch wollte damit sagen, dass schon in alten Kulturen der Glaube an ein höheres Selbst dagewesen sein konnte. Das wolltest du doch wissen, so wie ich dich verstanden habe. Nun selber verwirrt bin.

Genau. Nur sehe ich eben im ägyptischen nicht wo da das höhere Selbst sein sollte.
Die Ägypter haben Lebensnergie und "Seele" und die Existenz einer Seele hab ich nie bezweifelt.
Das höhere selbst in Eurem Sinne ist doch der dritte Teil der Seele , das "über-Ich" quasi, was in höheren Sphären rumdümplet und mich unterbewußt lenkt um durch meinen Körper Sachen zu lernen.....mal salopp formuliert. Und das hatten die Ägypter doch nicht.
Zumal der Glauben an das Höhere Selbst auch einen Reinkarnationsglauben enthält, den die Ägypter ja nicht hatten.

Zitat:
Es muß nicht unbedingt eine Neuerfindung der Gegenwart sein. Nur muß und kann man nicht, das was damals geglaubt wurde 1 zu 1 übernehmen, weil eben der dazugehörige Zeitgeist fehlt. Ergo sieht man das alles aus der jeweils aktuellen Perspektive der geltenden geistigen Strömungen.

Aber wenn du so rangehst, kannst du eigentlich jedwede Form der Beschäftigung mit Geschichte knicken.
Das wär ja zum Beispiel als wenn in einer Geschichte ganz eindeutig steht das Meerjungfrauen einen Fischschwanz und einen Menschnkörper haben und du nun sagst, nein das waren drachen aber die haben die Drachen als Meerjungfrauen interpretiert.
Damit kannst du dir die Vergangenheit eigentlich gleich komplett selber ausdenken.

Zitat:
Warum soll jemand nicht auf die Idee kommen, hawaiianisches Gedankengut mit dem seinen zu einem Konzept entwickeln? Man kann es sich anschauen, glauben muß man es jedoch nicht.

Das ist ja sein gutes Recht (wenn Long auch nicht wirklich hawaianisches Gut verwendet sondern nur die Namen..aber egal :wink: ) Nur wenn jemand sowas tut, sollte er auch ehrlich genug sein und klar sagen, das es seine Schöpfung ist und nicht um sich den Anstruich der Glaibwürdigkeit zu verpassen postulieren das es "uraltes" Gut ist. Das ist genau das was Murray und Gardner beim Wicca gemacht haben und mich auch da stört.

Harlequin

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 Beitrag Verfasst: So Sep 02, 2007 19:43 
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Goldener Stab

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Nun,in bestimmten Bereich arbeitet man mit Gebetsfeldern-wenn Euch das was sagt.
Das sind eigenständige mit allem vollgepacke Energiefelder,die man stationär setzen kann,die mann bewegen kann,die selbstständig arbeiten-aber ich fürchte,das geht am Thema vorbei????

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 Beitrag Verfasst: So Sep 02, 2007 19:45 
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Goldener Stab

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Ich arbeite zur Zeit auf dem Tibetanischen Weg,vieleicht hilft dort nachschauen weiter!

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 Beitrag Verfasst: Mo Sep 03, 2007 12:29 
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hey ziehst du mit um undine?

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You, you, and you: Panic. The rest of you, come with me.
There is no such thing as an atheist in a foxhole.



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 Beitrag Verfasst: Di Sep 04, 2007 15:24 
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Goldener Stab

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Geplant isses.Lieb drückt Euch,Undine
PS.Bei Gebetsfeldern geht es um die Theorie,das jedes Geschöpf im dauernden Gebet mit dem Universum steht.Und es geht um Erwiterungen(oder Stufen-Wirksamkeiten)diese immer bestehenden Energiefeldes.Eine der Erweiterungen besagt,das alles was man erwartet auch eintrifft-und wie man diese nutzt.Das man sich auch Unbewußtse oder Schreckliches auf diesem Wege erst ins Leben holt-weil man es erwartet.Würde man sich aktiver damit beschäftigen und ehrlicher zu sich selbst könnte man das Leben positiv bestärken.Und das wie jede Hex lenken.
Es gibt mehrere Stufen der Erweiterungen,das letzte wenn auch bekannt ist nur die erste Stufe.

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